| Engpaß-Syndrom
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Das
Schulter Engpaß-Syndrom
ist eine sehr häufige
Ursache für Schulterschmerzen
im mittleren und höheren
Lebensalter. Der Fachausdruck
lautet Impingement-Syndrom.
Oftmals durch eine knöcherne
Einengung, ausgehend
vom Schulterdach bedingt,
verursacht dieses Problem
Schmerzen beim Anheben
des Armes oder bei gewissen
Drehbewegungen. Häufig
treten auch nächtliche
Schmerzen auf.
Nach
Ausschöpfen aller
konservativen Maßnahmen,
wie Medikamenteneinnahme,
Spritzen oder Physiotherapie,
bleibt als letzte Möglichkeit
der Therapie die operative
arthroskopische Erweiterung
des Raumes unter dem
Schulterdach kombiniert
mit einer Schleimbeutelentfernung.
Diese schonende arthroskopische
Operationstechnik wird
subakromiale Dekompression
genannt.
Nach ca. 4 - 6 Wochen
Nachbehandlung sind
sie in der Regel wieder
arbeits- und sportfähig.
| Sehnenriss |
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Die
häufigste Ursache
für Schmerzen im
Bereich des Schultergelenkes
ist eine Schädigung
einer Sehnenmanschette,
der sogenannten Rotatorenmanschette.
Der Rotatorenmanschettenriss
entsteht vor allem verschleißbedingt,
er kann aber auch durch
Unfälle ausgelöst
werden. Der Betroffene
verspürt in der
Regel Schmerzen beim
Anheben des Armes und
Nachtschmerz (Impingement).
Oft macht sich auch
eine Kraftminderung
an der betroffenen Schulter
bemerkbar. Bei Sehnenrissen
ist es auch manchmal
möglich, dass die
Betroffenen den Arm
nicht mehr anheben können.
Die rechtzeitige Diagnosestellung
ist wichtig für
die Therapieplanung.
Bei gescheiterter konservativer
Therapie muß bei
jedem Betroffenen individuell
entschieden werden,
ob und welche Form der
Operation notwendig
ist. In den meisten
Fällen können
wir die schonende minimal-invasive
Methode anwenden und
die sogenannte arthroskopische
Rotatorenmanschettennaht
durchführen. Im
Vergleich zur offenen
Rotatorenmanschettennaht
hat der Patient nach
der Operation weniger
Schmerzen und die Nachbehandlung
verläuft schneller.
Auch ist die exakte
Wiederherstellung der
ursprünglichen
Anatomie (Footprint
Rekonstruktion) möglich.
Nur in Ausnahmen müssen
wir noch offene Techniken
anwenden. Normalerweise
ergänzen wir den
Eingriff durch die oben
beschriebene subakromiale
Dekompression.
Bei sehr großen
irreparablen Sehnenläsionen
müssen u.U. aufwendigere
Muskelschwenklappenplastiken
durchgeführt werden,
bei älteren Patienten
eventuell auch eine
sog. inverse Schulterprothesen.
Die direkte Nachbehandlung
benötigt ca. 6
Wochen. In dieser Zeit
schützen wir ihre
genähten Sehnen
durch eine Schlinge.
Ab der 7. Woche nach
der Operation dürfen
auch wieder aktive Bewegungsübungen
durchgeführt werden.
Abhänig von der
beruflichen Tätigkeit
ist der Betroffene dann
auch wieder arbeits-
und sportfähig.
| Kalkschulter
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Die
"verkalkte Schulter"
macht sich vor allem
durch Nachtschmerzen
bemerkbar. Aber auch
das oben erwähnte
Impingement-Syndrom
kann durch Kalk verursacht
sein.
Die Kalkschulter ist
oft selbstlimitierend
und abhänig von
der Struktur des Kalkherdes
müssen individuelle
Therapiemaßnahmen
erfolgen. Unter den
konservativen Therapieformen
hat die Extrakorporale
Stoßwellentherapie
(ESWT) einen hohen Stellenwert.
Mit dieser - von uns
angebotenen Behandlung
- können nicht-operativ
sehr gute Ergebnisse
erzielt werden.
Im Falle des Scheiterns
der konservativen Maßnahmen
bleibt die operative
Ausräumung des
Kalkherdes. Diese Operation
wird von Schulterchirurgen
immer schonend arthroskopisch
durchgeführt. Oft
wird die Kalkausräumung
von einer subakromialen
Dekompression ergänzt.
In machen Fällen
erreicht der Kalkherd
eine beachtliche Größe,
so dass nach der Ausräumung
ein Defekt bestehen
bleibt, der von uns
in gleicher Sitzung
verschlossen wird.
Bei jedem Patienten
wird das Vorgehen individuell
entschieden.
Die Nachbehandlung verläuft
sehr rasch und die Betroffenen
sind oft schon nach
4 Wochen wieder arbeits-
und sportfähig.
| Steife
Schulter |
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Die
steife oder teilsteife
Schulter (frozen soulder)
kann sich primär
entwickeln, aber auch
klare Ursachen haben
(sekundäre frozen
shoulder).
Bei diesem Krankheitsbild
muß versucht werden
mit konservativen Maßnahmen
die Betroffenen wieder
schmerzfrei zu bekommen.
Gelingt dies mit Medikamenten,
mit Spritzen und Physiotherapie
nicht vollständig,
wird oft die Entscheidung
zu einer Operation getroffen.
Auch im Falle der frozen
shoulder stellt die
schonende Arthroskopie
die Methode der Wahl
dar. Im Rahmen dieses
Eingriffes wird die
Schulter wieder mobilisiert
und sämtliche mögliche
Ursachen mitbehandelt.
Nach der Arthroskopie
muss der Patient die
wiedergewonnene Beweglichkeit
durch ein Übungsprogramm
aufrecht erhalten.
Die Nachbehandlung verläuft
individuell unterschiedlich.
Bei manchen Betroffenen
stellt sich der Erfolg
aber schon einige Tage
nach der Operation ein.
| Auskugelung |
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Die
Schulterauskugelung
(Luxation) trifft häufig
junge Menschen bei einem
Unfall. Gelegentlich
springen Schultern aber
auch ohne Unfall heraus.
Meist ist die Luxationsrichtung
nach vorne unten.
Bei jeder Auskugelung
einer Schulter bedarf
es einer individuellen
Entscheidung bezüglich
der Therapie.
Insbesondere junge Betroffene
sind gefährdet,
dass die Schultern bei
Bagatellbewegungen wieder
auskugeln und in solchen
Fällen sollte rasch
eine Stabilisation der
Schulter erfolgen.
Wir führen nahezu
alle Schulterstabilisationen
in arthroskopischer
schonender Technik durch.
Durch neue Methoden
und Instrumente sind
wir in der Lage vordere,
hintere und auch sog.
multidirektionale Schulterinstabilitäten
zu therapieren.
In besonderen Fällen
führen wir auch
offene Schulterstabilisationen
durch. Dies wird mit
jedem Patienten individuell
besprochen.
Beim etwas älteren
Patienten gilt unser
Augenmerk auch noch
auf eventuell bestehende
Sehnenverletzungen.
Die direkte Nachbehandlung
erstreckt sich über
6 Wochen. In dieser
Zeit sollte ein Schlinge
getragen werden und
ausladende Bewegungen
müssen vermieden
werden.
| Verschleiß |
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Der
Verschleiß des
Schultergelenkes (Arthrose)
ist seltener als am
Hüft- und Kniegelenk,
tritt aber durchaus
beim etwas älteren
Patienten auf.
Im Anfangsstadium können
symptomatische Maßnahmen
eingeleitet werden,
die vor allem dem Erhalt
der Beweglichkeit dienen.
Erst im späteren
Stadium, wenn der Betroffene
ein Reiben spürt
und wenn die Schmerzen
stärker werden,
sollten chirurgische
Maßnahmen eingeleitet
werden. Wie am Hüft-
und Kniegelenk kann
auch am Schultergelenk
ein Gelenkersatz (Kunstgelenk/Prothese)
durchgeführt werden.
Die Erfolgsrate der
Prothesenoperation ist
sehr hoch, insbesondere
wenn differenziert die
"richtige Prothese"
für den entsprechend
Betroffenen ausgewählt
wird.
| Eckgelenksprengung |
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Das Schultereckgelenk
(AC-Gelenk) kann durch
einen Unfall verletzt
werden. Meist tritt eine
sogenannte Echgelenksprengung
auf. Ganz unterschiedlich
müssen die Betroffenen
behandelt werden. In den
meisten Fällen wird
eine Ausheilung erzielt
mit nicht-operativen Maßnahmen.
Nur in wenigen Fällen
sollte die operative Stabilisation
des Schadens erfolgen.
Dies gilt für höhere
Schweregrade der Verletzung
und oftmals für Überkopfsportler.
Wir führen auch bei
solchen Verletzungen eine
individuelle Betreuung
und Beratung der Patienten
durch. Sollte es zur Operation
kommen, bieten wir ebenfalls
eine minimal-invasive
Operation an, die zu einer
stabilen Situation führt.
Bei komplexeren Verletzungen
müssen eventuell
auch aufwendigere Rekonstruktionen
erfolgen.
Nach einer Nachbehandlungszeit
von 6 - 8 Wochen ist sowohl
bei konservativer als
auch bei operativer Therapie
die Heilung abgeschlossen.
| Schulterbruch |
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Bei
Unfällen brechen
oftmals auch Teile des
Schultergelenkes. Oft
betroffen ist das Schlüsselbein,
aber auch der Oberarmkopf.
In vielen Fällen
kann über eine
konservative Knochenbruchbehandlung
eine vollständige
Heilung erzielt werden.
Eine genaue Diagnostik
ist hierbei wichtig.
Sollte eine operative
Therapie nötig
werden, wenden wir nach
Möglichkeit schonende
minimal-invasive Operationen
an (Osteosynthesen).
Bei schweren Verletzungen
müssen u.U. auch
Plattenosteosynthesen
oder gar Frakturprothesen
angewendet werden.
Auch bei Knochenbrüchen
wird für die Betroffenen
individuell die optimale
Behandlung ausgewählt.
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